Schwangerschaft

Ein Baby kommt

Kompressionsstrümpfe in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft erleben Frauen viele Veränderungen an ihrem Körper. Auch die Venen werden in diesen neun Monaten stärker beansprucht. Durch die Hormonumstellung erweitern sich die Gefäße und bereits zu Beginn der Schwangerschaft sind rund 20 Prozent mehr Blut in Bewegung zu halten.

 

Häufige Folgen sind geschwollenen Beine und Wassereinlagerungen. Dann sollten Schwangere ihren Arzt aufsuchen. Wenn sich die Venen erweitern, schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, das Blut fließt langsamer zum Herzen zurück und versackt in den Beinen.

 

Erhöhtes Thrombose-Risiko in der Schwangerschaft

Bei Schwangeren ist das Risiko einer Thrombose drei- bis fünfmal höher. Eine Lungenembolie nach akuter Beinvenenthrombose ist auch heute noch eine der häufigsten Todesursachen in oder nach der Schwangerschaft1.

 

Medizinische Kompressionsstrümpfe beugen vor

Zur Vorbeugung oder bei bestehenden Venenproblemen ist die Therapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen (z. B. von mediven) effektiv und frei von Nebenwirkungen für Mutter und Kind. Kompressionsstrümpfe üben von außen einen mechanischen Druck auf die Venen aus. Die Venenklappen schließen wieder besser und der Blutkreislauf kommt in Schwung.

 

Medizinische Kompressionsstrümpfe können bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet werden. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse übernommen.

Die Angst werdender Mütter vor harten, braunen Gummistrumpfhosen, die nicht über den Babybauch passen, ist unbegründet. Moderne medizinische Kompressionsstrümpfe, gibt es auch als Schwangerschaftsstrumpfhosen (z. B. mediven elegance). Sie sind heute nicht mehr von Nylons zu unterscheiden. Atmungsaktive Fasern verhindern Schwitzen, dezente Basis- und auffällige Trendfarben sorgen für ein tolles Outfit. Und jetzt können sogar Glitzer-Highlights mit Kristallapplikationen an der Fessel gesetzt werden. Angepasst werden die Strümpfe im Sanitätshaus, wie auch in allen Geschäftsstellen des Sanitätshauses Traub.

 

 

Quellen

1 www.angiologie-online.de