Lymphödem und Lipödem


Bei uns sind Patienten bestens aufgehoben, wenn es um die Versorgung und Betreuung bei besonderer Kompressionstherapie geht.

 

Als vertrauensvoller Ansprechpartner mit speziell geschultem Fachpersonal betreuen wir Patienten in den Schwerpunktkliniken und in unseren Filialen weit über Schweinfurt hinaus.

 

Unterstützung für eine wirkungsvolle Therapie und Rehabilitation

Schätzungen zufolge leiden etwa drei bis vier Millionen Menschen in Deutschland an einem Lymphödem oder Lipödem.

 

Bei einem Lymphödem sind die Beine müde, schwer und geschwollen. Die Symptome treten meist einseitig auf. Lymphödeme sind Schwellungen, die durch einen gestörten Flüssigkeitsabtransport in den Lymphbahnen an Armen, Beinen oder am ganzen Körper entstehen. Dies kann erblich bedingte Ursachen haben, oder durch eine Operation, Verletzung oder Insektenstich ausgelöst werden.

 

Um ein sogenanntes Lipödem handelt es sich bei einer Häufung von Fettgewebe seitlich an den Hüften und Oberschenkeln. Weiterhin können Oberarme und im späteren Verlauf auch die Unterschenkel und Unterarme betroffen sein. Die Schwellungen aufgrund der Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem können mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit sowie der Neigung zu blauen Flecken einhergehen.

 

Das Lipödem ist eine voranschreitende Erkrankung, die fast ausschließlich bei Frauen nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auftritt. Als Ursachen werden hormonelle Veränderungen und Gewichtszunahme, sowie eine vererbte, chronische Störung der Fettverteilung vermutet.

 

Übersicht von möglichen Symptomen

Lymphödem Lipödem
  • Schwere, müde Beine
  • Wassereinlagerungen
  • Einseitig auftretende Schwellungen, fest und prall
  • Spannungsgefühl und Druck
  • Bei Druck mit dem Finger entstehen Dellen
  • verbreiterte Hautfalten an Gelenken lassen sich nicht mehr anheben
  • Schwere, müde Beine
  • Wassereinlagerungen
  • Beide Beine/Arme symmetrisch betroffen
  • Unförmige Fettpolster an Ober-/Unterschenkel, im Hüftbereich oder Oberarmen
  • Berührungs- und Druck schmerz, schnelle Neigung zu blauen Flecken
  • Arme lassen sich bei Über-Kopf-Arbeit schwer anheben

 

Die Lymphtherapie

Hat der Patient vom Arzt eine sichere Diagnose erhalten, wird mit der Lymphtherapie begonnen. Man unterscheidet zwischen der Entstauungsphase und der Erhaltungsphase. In der ersten Phase führt ein spezialisierter Physiotherapeut Lymphdrainagen mit anschließendem Kompressionsverband durch. Dies bewirkt den optimalen Abfluss von Lymphflüssigkeit sowie auch das Auflösen von Verhärtungen des Bindegewebes. 

 

Wenn der betroffene Körperteil auf das kleinste zu erreichende Volumen geschrumpft ist, kommt er in die Erhaltungsphase. Hier sind unsere Spezialisten gefragt. Durch individuell angepasste Kompressionsstrümpfe oder Kompressionskleidung und regelmäßige Absprachen mit dem behandelnden Arzt sowie Physiotherapeuten gewährleisten wir einen langfristigen Behandlungserfolg. Der Patient erhält von uns darüber hinaus wichtige Zusatzprodukte wie Anziehhilfen und Pflegeprodukte für die Beine, um die Therapie zu unterstützen.

Unser Service auf einen Blick:

  • Beratung, Behandlungsempfehlung, passgenaues Anmessen der Kompressionsversorgung und Anprobe
  • Enge Absprachen mit Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen für den optimalen Therapieerfolg
  • Auf Wunsch Vermessen der Beine direkt nach der Lymphdrainage vor Ort beim Physiotherapeuten
  • Nützliche Zusatzprodukte zur Pflege ihrer Beine und Umgang mit dem Kompressionsstrumpf
  • Passformkontrolle der Kompressionsversorgung in regelmäßigen Abständen

 

Ausgezeichnet!

Für vorbildliche Qualität in Beratung und Versorgung bei venösen und lymphatischen Erkrankungen mit Kompressionsartikeln wurde unser Sanitätshaus mit dem Qualitätssiegel medi compression center zertifiziert. Dies ist bei Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen anerkannt und bestätigt einen hohen, messbaren Qualitätsstandard.